Griechenland: Bank-Run hält unvermindert an

Trotz Schuldenschnitt und neuer Kredit-Zusagen plündern die Griechen weiter ihre Bankkonten. Das Vertrauen in die Rettung scheint gering zu sein.

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Wie die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der EZB signalisieren, hält der Bank Run in Griechenland weiter unvermindert an. Privatpersonen und Unternehmen heben weiter in großem Stil ihr Geld von der Bank, weil sie dem ausgerufenen Frieden offenkundig nicht trauen. Das Volumen bei den privaten Depots sank im Februar um 2,7 Prozent, im Januar war es bereits um 3 Prozent gesunken. Mit dem jetzigen Stand der Bankguthaben bei 170,1 Milliarden Euro hat das Land die niedrigste Rate seit 2006 erreicht. Im Vergleich zur Spitzenzeit im Oktober 2009 sind die Guthaben um 30 Prozent zurückgegangen.

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