US-Arbeitsmarkt: Zahl der neuen Jobs deutlich unter den Erwartungen

Die aktuellen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt geben Anlass zur Skepsis: Offenbar ist der wirtschaftliche Aufschwung nicht so einfach zu erreichen. Beobachter rechnen mit weiterem Gelddrucken durch die Fed (QE3).

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Nur enttäuschende 120.000 neue Jobs wurden in den USA im März geschaffen. Erwartet hatten die Analysten knapp über 200.000 neue Stellen. Über die Gründe wird gerätselt – allerdings waren die jüngsten Zahlen schon fragwürdig gewesen, weil die staatliche Statistikbehörde über den Trick der saisonalen Bereinigung höhere Werte als die tatsächlichen ausgewiesen hatte.

Nun erwarten Beobachter weitere Maßnahmen durch die US-Notenbank: Auch wenn „QE 3 vielleicht nicht als die allererste Wette erscheint, kann doch nichts mehr ausgeschlossen werden“, sagte Michelle Girard dem Nachrichtendienst Bloomberg: „Die Wirtschaft dürfte im Lauf des Jahres doch nicht so stark wie erwartet wachsen, die Effekte im Februar waren offenbar nicht konjunkturbedingt, sondern sind auf das vergleichsweise milde Winterwetter zurückzuführen.“

Die US-Arbeitslosenrate sank unterdessen auf 8,3 Prozent. Das ist der niedrigste Wert innerhalb der vergangenen drei Jahre.

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