USA: Massiver Abbau von Stellen im öffentlichen Dienst

Der Wirtschaftsaufschwung in den USA ist nicht stark genug: US-Behörden nehmen wegen der fallenden Immobilienpreise immer weniger Geld ein. Nun müssen sie mit Personalabbau auf die sinkenden Einnahmen reagieren.

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Die wirtschaftliche Erholung in den USA ist zu schwach, um den Personalabbau im öffentlichen Dienst zu stoppen. In diesem Jahr wird es zu weiteren Kündigungen öffentlich Bediensteter kommen. In den vergangenen drei Jahren war der Personalabbau nationaler und lokaler Behörden so dramatisch wie seit den 50er-Jahren nicht mehr: Seit 2009 wurden knapp 500.000 Stellen gestrichen.

Der anhaltend starke Preisverfall von US-Immobilien verursacht massive Rückgänge bei den Einnahmen der öffentlichen Haushalte. Die Staaten und Kommunen finanzieren ihre Ausgaben zu einem bedeutenden Teil durch die Eigentumssteuer, deren Ertrag durch den Preisverfall der Häuser ebenfalls stark zurückgegangen ist.

Im Jahr 2009 legte die US-Regierung einen Fonds auf, um die öffentlichen Arbeitgeber vor den Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu schützen. Diese Mittel sind nun aufgebraucht, die Situation am amerikanischen Häusermarkt spitzt sich aber weiterhin zu.

In den USA sind mehr Menschen im öffentlichen Dienst angestellt als in der Industrie, dem Baugewerbe und anderen Branchen, die als Zugpferde der US-Wirtschaft gelten. Die anhaltende Verschlechterung ist daher besonders bedenklich für den Arbeitsmarkt.

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