Griechenland: Industrieproduktion sinkt, Inflation steigt

Griechenland zeigt alle Anzeichen einer Depression. Die Nachfrage nach griechischen Produkten ist im Inland genau so gering wie im Ausland.

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Im Februar sank die Industrieproduktion in Griechenland um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so die griechische Statistikbehörde Elstat. Im Januar ging die Produktion bereits um 6 Prozent zurück und im Dezember um 11,9 Prozent. Sowohl die geringere Inlandsnachfrage als auch die Nachfrage aus dem Ausland waren im Februar für den Rückgang verantwortlich. In der verarbeitenden Industrie beispielsweise ging die Produktion um 10,6 Prozent zurück und in der Bergbaubranche um 11,5 Prozent.

Die Rezession, die mittlerweile in Griechenland ins fünfte Jahr geht, hält demzufolge weiter an. Nikos Magginas, leitender Ökonom der National Bank of Greece, bleibt jedoch zuversichtlich. „Ab dem zweiten Quartal 2012 werden wir eine Verbesserung der Nachfrage aus dem Ausland in einigen exportorientierten Branchen wie raffinierten Ölprodukten sehen.“

Zudem legte die Inflationsrate in Griechenland für März zu. Die jährliche Inflationsrate lag bei 6,9 Prozent. Besonders die Wohn- und Treibstoffkosten und die Ausgaben für Heizöl stiegen im März.

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