Griechenland wählt am 6. Mai: Reformprozess droht zu scheitern

Am 6. Mai soll Griechenland ein neues Parlament wählen. Premierminister Lucas Papademos hält dies für weitere Reformen nötig. Umfragen legen den Schluss nahe, dass es nach der Wahl keine klare Mehrheiten im Parlament geben wird. Damit könnte der Reformprozess zum Stillstand kommen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Griechenland wird am 6. Mai ein neues Parlament und eine neue Regierung wählen. Der technokratische Premierminister, Lucas Papadmos, der zwischenzeitlich die Führung Griechenlands übernommen hatte, verkündete nun den Wahltermin.

Papademos sagte, es sei der Übergangsregierung gelungen, wichtige Reformen umzusetzen und eine Pleite Griechenlands vorerst abzuwenden. Doch weitere Reformen würden ein neues Mandat durch die Bevölkerung nötig machen. Aus diesem Grund werde er den Präsidenten dazu auffordern, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen zu veranlassen.

Während Papademos die Wahlen als wichtigen Schritt zu neuen Maßnahmen sieht, befürchten Beobachter, der Reformwille einer neuen Regierung könnte wesentlich geringer ausfallen und einen Stillstand im Land verursachen.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***