USA in der Krise: 6,7 Millionen Amerikaner beziehen Arbeitslosenhilfe

Für Barack Obama könnte die Wiederwahl im Herbst schwieriger werden als gedacht. Die am Freitag bekanntgegebenen Zahlen für die Empfänger von Arbeitslosenunterstützung nähern sich gefährlich jenen Werten, die technisch als Rezession bezeichnet werden.

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Saisonal bereinigt haben sich aktuell 388.000 Amerikaner zum ersten Mal arbeitslos gemeldet. An 400.000 sprechen die Amerikaner von einer Rezession. Nach Einschätzung des Investors Stephen Leeb ist diese Entwicklung einer der Gründe, warum Fed-Chef Ben Bernanke noch keine Entwarnung für die US-Geldpolitik geben möchte.

Die Gesamtzahl der Empfänger von Arbeitslosengeld beträgt in den USA gegenwärtig 6,67 Millionen Bürger. Davon erhalten 3,2 Million erweiterte Unterstützung. 3,47 Millionen Amerikaner erhalten das reguläre Arbeitslosengeld.

Damit liegt die Arbeitslosigkeit unverändert bei 8 Prozent – ein Wert, der zeigt, dass die bisherige Geldpolitik der Fed für den Arbeitsmarkt nicht viel gebracht hat.

Wenn Barack Obama im November wiedergewählt werden will, muss er vermutlich schon bald die Initiative ergreifen. Leeb sagte auf King World News, dass er deswegen mit einer weiteren Flutung der Märkte mit Liquidität rechne (QE 3).

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