Japanischer Diplomat warnt vor globaler Katastrophe in Fukushima
Katastrophen-Warnung aus Japan: Die Atomfirma Tepco agiert bei den Aufräumarbeiten in Fukushima offenbar extrem nachlässig. Ein weiteres Erdbeben könnte den wirklichen Super-Gau in Fukushima auslösen - mit weltweiten Folgen, die Jahrzehnte lang kaum in den Griff zu bekommen wären.
Atomwissenschaftler und Politiker wie der US-Senator Ron Wyden, ein führendes Mitglied des US-Energie-Ausschusses, warnen vor hohen Risiken, die in Fukushima noch immer bestehen. In einem Brief an den japanischen Botschafter Fijisaki, den US-Energieminister, an Außenministerin Hillary Clinton und an die nukleare Aufsichtsbehörde warnte der US-Senator vor weiteren, noch größeren Gefahren in Fukushima. Es dauere einfach zu lange, die gefährlichen Atom-Brennstäbe aus den Reaktoren zu entfernen, die USA solle helfen.

Das Desaster beim Reaktor 4 in Fukushima ist mitnichten behoben: Atomwissenschaftller schlagen Alarm und warnen vor einem nuklearen Desaster mit weltweiten Folgen. (Foto: TEPCO)
Im März vergangenen Jahres war es in Japan infolge eines Erdbebens in drei Reaktoren von Fukushima Daiichi zu Kernschmelzen gekommen. Es wird davon ausgegangen, dass ein Großteil der Brennstäbe dieser Reaktoren als zerflossene Masse am Boden des Reaktorgefäßes liegen – einigermaßen abgeschirmt von der Außenwelt. Im Zentrum der wissenschaftlichen Bedenken liegt allerdings Reaktor 4 von Fukushima Daiichi. Zur Zeit des Erdbebens war diese Einheit heruntergefahren und die nuklearen Brennstäbe lagen außerhalb des schützenden Gefäßes, sie sitzen noch immer im Abklingbecken, die die Stäbe kühlt und isoliert. Ein neuerliches Erdbeben könnte einen Riss im Abklingbecken verursachen. Das Wasser würde ausströmen, die Brennstäbe würden von der Außenluft aufgeheizt werden und eine große Menge an Strahlung abgeben.
Wenn die Einheit 4 von einem Erdbeben der Stärke 7,0 getroffen wird, gäbe es eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die gesamte Struktur des Abklingbeckens kollabieren würde. Die dann abgegebene Menge tödlicher radioaktiver Strahlung wäre die 85-fache Menge an Caesium 137, die in Tschernobyl freigesetzt wurde, schätzt der amerikanische Nationale Strahlenschutzkommission. Der Spitzendiplomat und ehemalige Botschafter Japans in der Schweiz, Murata Mitsuhei, erklärte, wenn der Reaktor 4 mit 1.535 Brennstäben zusammenbrechen würde, würde dies nicht nur die Abschaltung aller sechs Reaktoren bewirken, sondern auch das gemeinsame Abklingbecken für die abgebrannten Brennstäbe treffen, dass 50 Meter von Reaktor 4 entfernt liegt. Hier befinden sich 6.375 Brennstäbe. Dies, so Murata Mitsuhei „würde sicherlich eine globale Katastrophe bewirken, wie wir sie niemals zuvor erlebt haben – es würde uns alle für Jahrhunderte betreffen“.
Abgesehen von der dann fast unausweichlichen Evakuierung der Millionenstadt Tokio erwarten Experten einen gewaltigen Anstieg der Radioaktivität weltweit. Schon heute werden an den Stränden Kaliforniens erhöhte Wert gemessen. Durch Wind und Regen sind die Folgen sowohl für die Menschen direkt als auch aug die Lebensmittel praktisch nicht zu kontrollieren.
Der Sprecher des Fukushima Daiichi Betreibers, Yoshikazu Nagai, sagt, alles was man machen könnte, sei, „ständig mit dem Bereinigungsplan fortzufahren“. Tepco selbst gibt an, eine Analyse des Abklingbeckens im Reaktor 4 durchgeführt zu haben. Und obwohl das Gefäß keine Verstärkung bräuchte, hätte man bereits angefangen, die Struktur zu stärken. Die Sicherheitsmarge sei nun um 20 Prozent erhöht. Zudem arbeite man daran, die Brennstäbe so schnell wie möglich zu entfernen. Wenn alles wie geplant funktioniert, könnte man damit 2014 beginnen. Dem US-Senator Wyden reicht dies nicht. „Dieser Zeitplan trägt ein außergewöhnliches und anhaltendes Risiko mit sich“. Bis zu zehn Jahre seien im Zeitplan vorgesehen, um alle abgebrannten Brennstäbe zu entfernen.

“Die Geister, die ich rief”
Wann kapiert der Mensch nur endlich, dass er nicht ALLES zu beherrschen vermag???
@Redaktion: In der Überschrift fehlt ein “vor”.
“Da fragt jemand ob das übertrieben sei. Eher untertrieben.
Wenn man etwas von Radioaktivität versteht, von starker und schwacher Strahlung, von Halbwertszeite usw., dann weiß man das. Will das gerne erklären, wenn das jemand möchte.
Ich habe das mal lernen müssen, für den Umgang mit einer vergleichsweise winzigen Menge von Kobald 60, in einem Betarückstreu-Meßgerät.
Da der Pazifik bedroht ist, die Weltmehre, ist de fakto die ganze Erde bedroht.
Da hilft kein “Verdünnen”, soviel Wasser gibt es auf diesem Planeten gar nicht. Da gibt es auch keine “Behandlung”, da ist die Chemie am Ende, das ist Kernphysik. ”
Die auf der Erde vorhandenen Abbauprodukte aus Kernkraftanlagen reichen locker aus, diesen Planeten auf tausende von Jahren unbewohnbar zu machen.
Ich mag die Grünen absolut nicht, aber indem Punkt liegen sie richtig, auch wenn wahrscheinlich kaum einer von ihnen das erklären kann, es dient denen nur als Vehikel für ihr sozialistisches Gesülze.
“Die auf der Erde vorhandenen Abbauprodukte aus Kernkraftanlagen reichen locker aus, diesen Planeten auf tausende von Jahren unbewohnbar zu machen.”
Wenn ich mir ansehe, was zur Zeit weltweit abgeht, wäre das vielleicht nicht einmal die schlechteste Alternative.
vielleicht sollten wir uns auf Immigranten aus Japan einstellen. Wenn die Reste von Fukushima hochgehen, dürfte je nach Windrichtung, halb Japan unbewohnbar werden. Allein im Großraum Tokio leben rund 40 Mio. Menschen, halb Deutschland, soviele wie in NRW, B, HH, M, Rhein-Main, Rhein-Neckar und und und….
Der Westen der USA könnte soagr davon betroffen sein, der Pazifik ist es allemal und damit auch der gute Wildlachs, der im Nordpazifik vor der Küste Alaskas gefangen wird.
Der Mensch hat keine Zukunft – hoffentlich!
“Die Suppe kocht schon lange”
Die Annahme das ein Großteil der Brennstäbe abgeschirmt von der Außenwelt als zerflossene Masse am Boden des Reaktorgefäßes liegt, kann nur falsch sein. Die hohe und stets steigende Eigentemperatur der Masse bahnt sich sein Weg letztlich sogar bis tief ins Erdreich. Es gibt viele Hinweise darauf, das in weitläufige Küstenregionen bereits hochradioaktives Meerwasser austritt. Selbst Brunnen im Abstand von mehr als 50Km vom Ort des Geschehen mußten wegen radioaktives Süßwasser geschlossen werden. Schlimmer kann es nur noch werden, wenn die restlichen Brennstäbe ebenfalls absaufen würden. Sicherlich wird vor diesen Szenario gewarnt.
%-)
Rauchen schützt vor Lungenkrebs – Bevor Russland, Großbritannien und Amerika atmosphärische Atomtests am 5. August 1963 verboten, wurden mehr als 4.200 Kilogramm Plutonium in die Atmosphäre entladen. Rauchen fördert die Bildung einer dünnen Schleimschicht in den Lungen. Radioaktive Teilchen, inhaliert von einem Raucher, werden zu Anfangs von der Schleimschicht eingeschlossen um dann vom Körper ausgeschieden zu werden, bevor sie in das Gewebe eindringen können.
Im frühen 20. Jahrhundert und vor 16. Juli 1945 rauchte beinahe jeder Zweite, aber die Vorfälle von Lungenkrebs blieben so niedrig, dass sie fast unmessbar waren.
Japan und Griechenland haben die höchste Anzahl an erwachsenen Zigarettenrauchern weltweit aber die niedrigste Lungenkrebsrate.
http://de.sott.net/articles/show/1629-Rauchen-schutzt-vor-Lungenkrebs
Beim Thema Fukushima glaube ich an gar nichts mehr, nachdem ich erlebt habe, wie hysterisch und realitätsfern die Medien in Deutschland nach dem Tsunami reagiert haben. Bis jetzt gibt es Fukushimas wegen keinen einzigen Toten.
Und viele Menschen die höchstwahrscheinlich an den Folgen dieser Katastrophe noch sterben werden (Krebs z.B.)!
Bitte erst einmal nachdenken, bevor man etwas schreibt!
Bitte erstmal über die Wirkung radioaktiver Strahlung auf die Physis informieren, bevor man bei anderen das Denken anmahnt. Die gesamte Fauna unseres Planeten kommt nämlich hervorragend damit zurecht.
Wie kann man nur so verblödet sein? Sorry, aber so etwas liest man wirklich sehr selten im Internet und das Internet ist riesig!
Gehen Sie bitte mal nach Tschernobyl und Umgebung und erzählen Sie den Menschen dort so einen Stuss!
Bitte erst einmal nachdenken, bevor man etwas schreibt!
UNGLAUBLICH!!!!!!!
Oh je, dw-seneca: es gibt seit Jahrmillionen die schwache natürliche ionisierende Strahlung (Höhenstrahlung und Zerfallsvorgänge auf der Erde), die durch ständige kleine genetische Veränderungen bei Pflanze, Tier und Mensch die Evolution antreibt, und es gibt die künstliche, vom Menschen geschaffene, die aufgrund ihrer viel höheren Strahlungsintensität den Organismus schädigt und z.B. zu Tumoren führt. Die Strahlungsintensität bei dem Unfall hier liegt, je nach Ort, um viele Zehnerpotenzen über der natürlichen.
Nur weil eine von Kriminellen geführte Firma keine Toten zugibt soll es keine geben?
Vielleicht sorgt die zusätzlich freigewordenen Strahlung ja in Zukunft für einen kleinen Evolutionsschub und es entsteht eine Art die respektvoller und intelligenter mit ihrem Lebensraum umgeht. Nicht nur egoistisch denkt und auf kurzfristigen Provit aus ist. Mal sehen was aus einem der größten Freilandversuche aller Zeiten wird.
Wenn die USA hilft, ist die Katastrophe perfekt.
War es nicht HAARP was das Erdbeben hervorgerufen hat??!
Wollte Japan nicht endlich Besatzungsfrei sein?
..ein Schelm der böses dabei denkt…