Spanien unter Druck: Zinssätze für kurzfristige Bonds verdoppelt

Spanien gerät bei Staatsanleihen immer mehr unter Druck: Die Zinssätze für kurzfristige spanische Anleihen haben sich nahezu verdoppelt.

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Der Trubel um die gescheiterte Minderheitsregierung in den Niederlanden und die Unsicherheit der Finanzmärkte über Francois Hollands ersten Erfolg bei der französischen Präsidentschaftswahl haben nicht von Spaniens aktueller Situation ablenken können. Die Investoren sind weiter besorgt. Und so war auch die neue Auktion von kurzfristigen spanischen Anleihen am Dienstag nicht von Erfolg gekrönt.

Die dreimonatigen Anleihen im Wert von 725 Millionen Euro wurden zu einer Rendite von 0,634 Prozent verkauft. Einen Monat zuvor lagen die Zinssätze noch bei 0,381 Prozent. Ebenso stark stieg die Rendite für sechsmonatige Anleihen im Wert von 1,2 Milliarden Euro: Sie kletterte von 0,836 Prozent im März auf 1,58 Prozent bei der heutigen Auktion.

Somit haben sich die Kreditkosten für spanische Anleihen fast verdoppelt und das, obwohl es sich bei den Bonds um wirklich kurzfristige bills handelt, die in der Regel als nicht so risikoreich angesehen werden.

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