Troika: Irland hat gespart und kommt trotzdem nicht auf die Beine
Die Troika hat geprüft, ob Irland die Voraussetzungen für weitere Unterstützung durch die EU und den Internationalen Währungsfonds erfüllt hat. Trotz Fortschritten macht sie sich Sorgen über die Entwicklung des Landes.
Irland läuft Gefahr, seine Sparziele nicht zu erreichen. Die Troika aus EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) hat nun die Fortschritte Irlands überprüft und kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis. Sie ist besorgt über den Zustand der irischen Wirtschaft: Zwar wurden bisher zahlreiche Reformen durchgeführt und auch Erfolge erzielt, die Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Erholung bleiben aber schlecht.

Irland droht ein ähnliches Schicksal wie der Heldin des bekannten irischen Volksliedes Molly Malone: Sie starb an einem misteriösen Fieber. (Foto: CecilieKragesteen)
Das Wirtschaftswachstum wird in diesem Jahr mit 0,5 Prozent nur mäßig ausfallen. Obwohl Irland seine Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern konnte, blieb die Zahl der Handelspartner vergleichsweise gering. Die Binnennachfrage geht wegen der anhaltenden Krise ständig zurück und die Banken sehen sich mit massiven Finanzierungsproblemen konfrontiert.
Will sich Irland wieder über die Märkte finanzieren, muss es weiterhin strenge Sparmaßnahmen umsetzen. Dennoch wird es bis auf weiteres von den Hilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds abhängig bleiben. Die EU-Mitgliedsstaaten unterstützen Irland bisher mit 45 Milliarden Euro. Vom IWF erhielt Irland bereits 22,5 Milliarden Euro.
Sollte sich bestätigen, dass Irland die Vorgaben der Troika erfüllt hat, würden ihm weitere 1,4 Milliarden Euro vom IWF und 2,3 Milliarden Euro von der EU ausbezahlt.


Fiat- Geld im Endstadium.
Selbst wenn Irland zunächst mit dem Sparen das Soll erfüllt haben sollte:
Die Wirtschaft ist eingebrochen und es würde weiter abwärts gehen.
Auch anders herum kann es nicht klappen.
Die Wirtschaft mit neuen Schulden ankurbeln geht auch nicht, die Außenhandelsbilanz müßte sich vor allem verbessern. Mit welchem Handelspartner?
Überall Niedergang, Endstadium eben. Im Endstadium steigen die Schulden derart rasant (weil exponentliell, am steilen Ende der Kurve), es geht nur noch der Crash und der Neuanfang, oder die Hyperinflation. dann zahlen wir für ein Brötchen beim Becker bald 10.000 Euro, zwei Wochen später scho 200.000 Euro, vieleicht.