China hält Marinemanöver gemeinsam mit Russland ab

China hat gemeinsam mit russischen Kriegsschiffen ein einwöchiges Manöver im Gelben Meer abgehalten. Damit reagiert China auf die steigende Präsenz von US-Kriegsschiffen im Pazifik.

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Kriegsschiffe der chinesischen und der russischen Marine haben ein gemeinsames Manöver im Gelben Meer abgehalten. Laut chinesischen Medien trainierten mehr als 20 Schiffe Einsätze gegen Piraten und übten gemeinsame Missionen zum Begleitschutz von Frachtschiffen. An der Übung waren auch U-Boote beteiligt.

Beobachter werten das gemeinsame Manöver der beiden Supermächte als klares Zeichen an die USA, die ihre Präsenz im Pazifik massiv ausbauen wollen. China hatte sich in der Vergangenheit auch gegen gemeinsame Manöver der US-Marine mit südkoreanischen Kriegsschiffen ausgesprochen.

Die Chinesen bauten in den vergangenen Jahren ihre Flotte massiv aus. Bisher kamen die neuen Schiffe aber noch nicht in ernsthaften Auseinandersetzungen zum Einsatz. Ein Strategieexperte sagte dem Wired-Magazin, Übungen wie die aktuelle mit Russlan seien für China äußerst wichtig, um die Einsatzbereitschaft der neuen Geräte zu erproben und die Erfahrung auszubauen. Dies sei besonders wichtig, weil China bisher nicht als Seestreitkraft gilt.

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