Griechenland: Konsum wird zum Fremdwort, Einzelhandel bricht erneut ein

Der Umsatz im Einzelhandel ist in Griechenland im Februar noch stärker zurückgegangen als bereits im Januar. Der Grund: Die Griechen reduzieren ihre Ausgaben auf das Notwendigste.

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Die Verbraucherausgaben in Griechenland sind deutlich eingebrochen – die wirtschaftliche Situation des Landes und die Sparmaßnahmen drängen die Griechen dazu, sich bei ihren Ausgaben einzuschränken. So sank im Februar der Umsatz des Einzelhandels, den Verkauf von Kraftstoffen für Kraftfahrzeuge ausgenommen, um 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, berichtet die griechische Statistikbehörde Elstat. Das ist ein noch deutlicherer Rückgang als bereits im Januar (10,5 Prozent). So gingen beispielsweise die Ausgaben für Bekleidungsartikel und Schuhe um 29 Prozent zurück – der Umsatz in Kaufhäusern fiel um 19,2 Prozent, so die nationale Statistikbehörde.

Unter Berücksichtigung des KFZ-Verkaufs von Kraftstoffen, fiel das Absatzvolumen des Einzelhandels sogar um 13 Prozent. Im Januar war es hier noch ein Rückgang von 10,6 Prozent. Die aktuellen Daten deuten darauf hin, dass sich der Einbruch der griechischen Wirtschaft, die sich im fünften Jahr der Rezession befindet, zusehends beschleunigt.

Besonders bei der Bekleidung gaben die Griechen weniger aus (Grafik: Elstat)

Besonders bei der Bekleidung gaben die Griechen weniger aus (Grafik: Elstat)

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