Präsident der Handelskammer: Griechenland muss Bailout neu verhandeln

Die griechischen Parteien müssen sich stärker zusammenfinden und gemeinsam darauf drängen, das Sparpaket für Griechenland neu zu verhandeln, so der Präsident der Athener Handelskammer. In Francois Hollande sehe er einen „sehr starken Verbündeten“.

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Die Neuwahlen in Griechenland werden sowohl von den Finanzmärkten als auch von der Troika und dem IWF mit äußerster Besorgnis erwartet. Während die kleinen Parteien auf ein Programm setzen, dass das Sparpaket generell ablehnt (auch die rechtsgerichteten Parteien Gewinnen an Boden – hier), denkt auch die PASOK-Partei bereits über eine Verlängerung der Frist zur Umsetzung der Sparmaßnahmen nach (mehr hier). Nun meldete sich auch der Präsident der Athener Handelskammer, Costas Michalos zu Wort.

Griechenlands Parteien bräuchten einen Konsens, erklärte er der CNBC. „Wir sollten Teile des (Bailout-, Anm. d. Red.) Pakets neu verhandeln, weil wir unserer Einnahmen und das Wachstum steigern müssen.“ Wenngleich er nicht die Notwendigkeit von Reformen ausschloss. „Wir haben die bürokratischen Hindernisse für Unternehmen nicht vereinfacht und wir brauchen sofort Reformen.“ Aber es bedürfe auch politischer Autorität und eines politischen Willens, um das Vertrauen der internationalen Anleger zu gewinnen, fügte Costas Michalos hinzu.

Die Verhandlungschancen einer starken politischen Autorität in Griechenland sieht er vor allem mit dem französischen Präsidentschaftskandidaten Francois Hollande. Mit ihm hätten die südeuropäischen Länder einen „sehr starken Verbündeten“ (genau das macht Angela Merkel Sorgen – hier).

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