Wahlen: Griechen strafen Regierungsparteien ab

In Griechenland haben die beiden Regierungsparteien eine schwere Niederlagen erlitten: Sie bekamen nicht einmal mehr die Hälfte der Stimmen, die sie noch bei den vergangenen Wahlen im Oktober 2009 errungen hatten.

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Bei den Wahlen in Griechenland haben die aktuellen Regierungsparteien massiv an Unterstützung verloren: Die Mitte-Rechts-Partei Nea Democratia hat ersten Hochrechnungen zufolge zwischen 17 und 20 Prozent errungen. Bei den vergangenen Wahlen im Oktober 2009 waren noch ein Drittel der Stimmen an Nea Democratica gegangen.

Die sozialistische Partei Pasok erlebte eine noch herbere Niederlage: Sie kommt den Hochrechnungen zufolge im besten Fall auf 17 Prozent. Im Oktober 2009 hatte sie 43 Prozent errungen. Die Partei Syriza ist noch weiter links angesiedelt als die sozialistische Pasok. Syriza konnte nun die Partei des ehemaligen Finanzministers Evangelos Venizelos auf den dritten Platz abdrängen: Sie erreichte zwischen 15,5 und 18,5 Prozent und konnte ihre Stimmen damit mehr als verdreifachen.

Auch andere extremistische Parteien profitierten von der Unzufriedenheit des griechischen Volkes: So schaffte es erstmals seit 40 Jahren wieder eine Neo-Nazi-Partei mit dem Namen Goldene Dämmerung in das griechische Parlament. Sie erreichte damit beinahe so viel wie die kommunistische KKE, die sich im Vergleich zu Oktober 2009 um bis zu zwei Prozent gesteigert haben könnte.

Das Ergebnis der Wahlen wurde bereits sovorausgesagt und wird massive Konsquenzen für das Land haben – mehr hier.

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