Griechische Gruppe bekennt sich zu Anschlag in Potsdam

Offenbar sind Gegner der Sparmaßnahmen in Griechenland für die Randale am Wohnsitz eines hohen deutschen EU-Beamten verantwortlich. Eine griechische Gruppe von Demonstranten hat sich nun zu dem Vorfall in Potsdam bekannt.

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Eine griechische Gruppe hat sich zur Randale in Potsdam Anfang der Woche bekannt. Unbekannte hatten Montagnacht das Haus des leitenden EU-Beamten Horst Reichenbach beschmiert und das Auto seiner Ehefrau angezündet. Nun bekannte sich eine Gruppe von Demonstranten, die gegen die Sparmaßnahmen in Griechenland protestieren, zu der Randale. Ob sich Reichenbach oder Familienmitglieder zur Zeit der Sachbeschädigungen im Haus befunden haben, wurde bisher nicht bekannt.

Reichenbach arbeitet für die EU-Kommission in Griechenland an der Umsetzung der strengen Sparmaßnahmen. Wie die griechische Zeitung Kathimerini in ihrer Onlineausgabe berichtet, habe sich eine bisher unbekannte Gruppe zu der Sachbeschädigung bekannt. Die Gruppe nennt sich „Freunde von Loukanikos“. Dabei soll es sich um eine Anspielung auf einen Straßenhund handeln, der von Demonstranten in Athen adoptiert worden war.

Das Bekennerschreiben, das der Berliner Morgenpost zugestellt wurde, wird nun auf seine Echtheit überprüft. In dem Schreiben soll auch anderen Mitgliedern der Troika gedroht werden.

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