Französischer Premierminister: Krise wird noch schlimmer

Der neue französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, kritisiert, Europa hätte zu lange damit gewartet, Griechenland zu helfen. Er will nun Geld aus den EU-Strukturfonds verwenden, um die griechische Wirtschaft auf Vordermann zu bringen.

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Der neue französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, kritisierte kurz nach seiner Ernennung durch Präsident Francois Hollande die bisherigen Versuche, die Eurokrise zu lösen: „Wir haben zu lange gewartet, bis wir Griechenland geholfen haben. Das dauert nun schon zwei Jahre und wird nur noch schlimmer“, sagte er heute Früh.

Ayrault will, dass die EU nun auch ungenutzte Mittel aus ihren Strukturfonds in Griechenland investiert. Damit soll die griechische Wirtschaft wieder zum Wachsen gebracht und die Krise überwunden werden.

Der französische Premierminister fordert von den europäischen Regierungschefs generell Maßnahmen einzuführen, die das Wirtschaftswachstum in Europa fördern. Dies war auch eine zentrale Forderung des neuen Präsidenten Francois Hollande.

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