Zusammenarbeit gestoppt: Kein Ansprechpartner für IWF in Athen

Weil es keinen ernstzunehmenden Ansprechpartner gibt, hat der IWF seine Verhandlungen mit Griechenland gestoppt. Der IWF will erst nach den Wahlen im Juni wieder über Hilfen für Griechenland verhandeln.

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Der Internationale Währungsfonds hat die Zusammenarbeit mit Griechenland vorerst ausgesetzt. Mindestens bis zu den Wahlen Mitte Juni wird es keine Gespräche zwischen Vertretern des IWF und Griechenlands geben.

David Hawley, Vertreter des IWF bei den Verhandlungen mit Griechenland, wird nicht mit der griechischen Übergangsregierung verhandeln. (Foto: IMF)

David Hawley, Vertreter des IWF bei den Verhandlungen mit Griechenland, wird nicht mit der griechischen Übergangsregierung verhandeln. (Foto: IMF)

Die Verhandlungen über eine unterstützung Griechenlands durch den IWF wurden ausgesetzt, weil es keiner der griechischen Parteien gelungen war, eine handlungsfähige Regierung zu bilden. Nun fehlt dem IWF ein ernstzunehmender Verhandlungspartner: „Wir warten mit Ungeduld auf die Herstellung von Kontakten mit der neuen Regierung, sobald sie nach den Wahlen herausgebildet wird“, zitiert die Nachrichtenagentur AFP den IWF-Vertreter David Hawley.

Auch die Interimsregierung unter Panagiotis Pikrammenos wird nicht in Verhandlungen mit dem IWF treten. Die Übergangsregierung war eingesetzt worden, weil sich die Parteien wegen der Differenzen über die strengen Sparmaßnahmen nicht auf eine Regierung einigen konnten.

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