Wegen Schrottpapieren: US-Regierung klagt gegen Deutsche Bank

Aufgrund von entstandenen Verlusten bei Hypothekenschulden in Millionenhöhe hat die amerikanische Regierung gegen eine Gruppe von Banken, darunter auch die Deutsche Bank, eine Klage eingereicht. Sie wirft den Geldhäusern vor, nicht richtig über die Risiken bei den Hypotheken aufgeklärt zu haben.

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Die US-Regierung hat in Form des Einlagensicherungsfonds FDIC drei Klagen gegen große Kreditinstitute eingereicht: die Deutsche Bank, die Bank of America, die Citigroup und JP Morgan. Den Banken wird vorgeworfen, zwei kleineren Kreditinstituten aus Illinois, die die Hypothekenschulden von den großen Banken erworben haben, falsch über die Risiken dieser Hypotheken informiert zu haben.

Der FDIC vertritt die Finanzinstitute aus Illinois, Citizens National und Strategic Capital, als Insolvenzverwalter und fordert 92 Millionen Dollar. Beide Banken waren im Mai 2009 Pleite gegangen. Eine Sprecherin der Deutschen Bank wollte sich bis jetzt nicht zu dem Fall äußern.

Bezüglich der Finanzkrise von 2008/ 2009 laufen in den USA seit Jahren verschiedene Verfahren. So verklagte die US-Regierung die Deutsche Bank, da ihre amerikanische Tochterfirma MortgageIT mit dubiosen Praktiken bei Hypothekenkrediten agiert hatte. Die US-Regierung hatte anfangs eine Milliarde Dollar gefordert. Schlussendlich einigte man sich auf eine Zahlung der Deutschen Bank in Höhe von ca. 200 Millionen Dollar.

 

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