Liquiditätskrise: Rajoy ruft Europäische Zentralbank zu Hilfe

In Spanien spitzt sich die Lage zu: Offenbar kann das Land nicht mehr aus eigenen Mitteln weitermachen. Premier Mariano Rajoy will heute die Europäische Zentralbank um Rettung bitten: Sie soll Spanien-Bonds kaufen.

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Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy ist besorgt wie noch nie über die Lage seines Landes. (Foto: profesionalesetica.org)

Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy ist besorgt wie noch nie über die Lage seines Landes. (Foto: profesionalesetica.org)

Die spanische Zeitung El Mundo, eine durchaus seriöse Quelle, meldet, dass Ministerpräsident Mariano Rajoy noch heute die Europäische Zentralbank (EZB) bitten will, sie möge umgehend mit dem direkten Ankauf von spanischen Staatsanleihen beginnen. Rajoy reist am Abend zum EU-Gipfel nach Brüssel und will noch vorher mit EZB-Chef Mario Draghi sprechen.

Die Lage in Spanien ist offenkundig noch angespannter als gedacht: Die spanische Regierung soll sich außer Stande sehen, den Betrieb weiter aufrechtzuerhalten. Mit einem derart massiven kurzfristigen Liquiditätsengpass hatten jedoch nur die wenigsten Beobachter gerechnet.

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