Papademos schickt Märkte in den Keller: „Griechen-Austritt verheerend für Europa“

Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro hätte „katastrophale“ Folgen für Griechenland und für die Eurozone, so der ehemalige griechischen Premier Lucas Papademos. Er teilt ausdrücklich nicht die Einschätzung, dass ein Griechen-Austritt kontrolliert erfolgen könne. Nach seiner Wortmeldung rasselten die Märkte in den Keller.

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In seinem ersten Interview nach Ausscheiden aus seinem Amt warnte der ehemalige griechische Premier Lucas Papademos vor einem Austritt aus dem Euro, er fürchte, dass viele Griechen noch nicht die Tragweite einer solchen Entscheidung spüren. Es hätte „katastrophale“ wirtschaftliche Konsequenzen für Griechenland und weitreichende, verheerende Folgen für den Rest der Eurozone. Deshalb, so Lucas Papademos, bereiten einige europäische Staaten und Institutionen bereits Notfallpläne vor (jedes Euroland wurde mittlerweile dazu aufgefordert – mehr hier).

Angesichts der derzeitigen Stimmung an den Finanzmärkten, sorgten die Äußerungen von Lucas Papademos für viel Unruhe an den Märkten. Der Dax fiel entsprechend 105 Punkte auf 6329, der Französische CAC sank um 2,01 Prozent, der spanische IBEX verlor 2,23 Prozent und der Dow Jones 0,6 Prozent. Auch der Euro Stoxx 50 gab 58,08 Punkte nach.

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