Griechenland: Extreme Linke gewinnnt weiter an Zustimmung

Die Wahl in Griechenland wird definitiv unter der Syriza und der Nea Demokratia ausgetragen werden - Evangelos Venizelos Partei ist mittlerweile deutlich abgeschlagen. Ein Bündnis zwischen Pasok und Nea Demokratia kommt für die meisten Griechen nicht mehr infrage.

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Neuesten Umfragen zufolge zeichnet sich ein deutlicher Kampf zwischen Alexis Tsipras und Antonis Samaras bei den Neuwahlen am 17.Juni in Griechenland ab. Sowohl Syriza als auch Nea Demokratia haben in den vergangenen zwei Wochen weiter an Unterstützung gewonnen. Syriza liegt derzeit bei 30 Prozent und Nea Demokratia käme auf 26 Prozent. Die sozialistische PASOK-Partei liegt derzeit mit 15,5 Prozent auf Platz drei, aber auch die kleinen Splitterparteien haben an Zustimmung verloren. Die Demokratische Linke beispielsweise käme derzeit auf 6,5 Prozent und die rechtsradikale Chrysi Avgi auf 4 Prozent.

35 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Syriza den Spitzenplatz bei den Neuwahlen erringen wird und von immerhin 24 Prozent wird Alexis Tsipras auch als der bestmögliche Kandidat für das Amt des Premierministers gehandelt. 19 Prozent favorisierten Antonis Samaras und 17 Prozent Evangelos Venizelos. Während mehr als die Hälfte eine Koalitionsregierung bevorzugen würden, möchten 22 Prozent der Befragten eine alleinige linke Regierung und nur 13 Prozent würden noch einmal eine Koalition zwischen Nea Demokratia und Pasok befürworten. Immerhin gaben aber 85 Prozent der Befragten an, dass sie für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone sind, während 62 Prozent sich aber gegen den mit den internationalen Gläubigern geschlossenen Schuldendeal aussprachen.

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