Schlecker am Ende: 13.000 Mitarbeiter verlieren Arbeitsplatz

Nun ist es offiziell, der Drogermiemarkt Schlecker wird endgültig abgewickelt. Der Gläubigerausschuss hat das Angebot des amerikanischen Finanzinvestors abgelehnt. Mehr als 13.200 Mitarbeiter werden ihre Kündigung erhalten.

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Am Freitagnachmittag teilte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz den Betriebsräten des Konzerns mit, dass die Gläubiger des insolventen Drogermiemarktes für die Abwicklung des Unternehmens gestimmt haben. Der Gläubigerausschuss habe das Angebot des amerikanischen Finanzinvestors Cerberus abgelehnt. Verdi wollte bis zuletzt weiter verhandeln, aber den Gläubigern reichte das Angebot nicht. „Die Angebote waren nicht akzeptabel, weil sie deutlich unter einer Zerschlagung lagen“, so Arndt Geiwitz.

Nun wird Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz Schlecker in Einzelteilen verkaufen. Mehr als 13.200 Mitarbeiter werden ihre Kündigung erhalten. „Ich bedaure diese Entscheidung im Hinblick auf die vielen, zum Teil langjährigen Schlecker-Mitarbeiter sehr, die jetzt ihren Arbeitsplatz verlieren.“ Seit des Insolvenzantrages Schleckers im Januar wurden bereits 10.000 Arbeitnehmer entlassen. Fast die Hälfte klagt bereits dagegen.

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