Finnland verlangt Sicherheiten für spanischen Banken-Bailout

Erste Schwierigkeit für die spanische Bankenrettung: Finnland wird von Spanien Sicherheiten verlangen, wenn das Geld für den Banken-Bailout aus dem EFSF kommen sollte. Die Finnen haben schon bei Griechenland erfolgreich darauf geachtet, ihr nationales Risiko zu begrenzen.

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Die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen - hier bei ihrer Unterschrift unter den ESM - will den Spaniern für die Bankenrettung keinen Blanko-Scheck ausstellen. (Foto: consilium)

Die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen - hier bei ihrer Unterschrift unter den ESM - will den Spaniern für die Bankenrettung keinen Blanko-Scheck ausstellen. (Foto: consilium)

Die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen kündigte am Samstag an, dass Finnland Sicherheiten verlangen werde, wenn das Geld für den spanischen Banken-Bailout aus dem EFSF kommen sollte. Damit will Urpilainen ihre Kredite an Spanien absichern. Es sei noch unklar, ob das Geld aus dem EFSF oder dem ESM kommen werde. Nach dem Beschluss der Euro-Finanzminister sollen 100 Milliarden Euro aus dem EFSF oder später aus dem ESM in den spanischen Bankenrettungsfonds FROB eingezahlt werden, damit das Staatsdefizit Spaniens nicht weiter erhöht wird. Spanien muss für die zusätzlichen Mittel keine Sparmaßnahmen einleiten.

Finnland hatte bereits im Herbst 2011 erfolgreich durchgesetzt, dass der finnische Anteil für die Griechenland-Hilfe gesondert besichert wird. Dies war Bedingungen für die Finnen gewesen, um dem EFSF als Konstruktion überhaupt zustimmen zu können. Auch die Slowakei hatte durch Richard Skulik eine ähnliche Absicherung zu erreichen versucht, war jedoch an innenpolitischen Querelen gescheitert.

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