Obama drängt Griechenland: „Behaltet den Euro!“

Nach dem ehemaligen griechischen Premier reiht sich nun auch der amerikanische Präsident in die Reihe der Politiker ein, die Griechenland mit aller Deutlichkeit vor einem Verlassen des Euros warnen. Obama möchte nicht, dass seine Wiederwahl durch einen Euro-Crash gefährdet wird.

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Am nächsten Wochenende werden sich auch internationale Blicke gen Griechenland richten, wenn die Nation eine neue Regierung wählt. Die Wahl wird vermutlich über die Zukunft Griechenlands im Euro entscheiden. Am Freitag ermahnte nun auch der amerikanische Präsident Barack Obama die Griechen, im Euro zu verbleiben und die Sparmaßnahmen im Gegenzug zu den erhaltenen finanziellen Hilfen weiter umzusetzen. Das griechische Volk müsse erkennen, „dass ihre Nöte wahrscheinlich schlimmer sein werden“, wenn sie mit ihrer Wahl für ein Verlassen des Euros stimmen.

Angela Merkel bekräftigte zuletzt noch einmal ihren Wunsch, dass Griechenland in der Eurozone verbleiben möge. Nichtsdestotrotz seien die Auflagen die Grundlage für eine günstige Entwicklung in Griechenland. Unterdessen drückte der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan zu Beginn dieser Woche seine „Solidarität“ mit Griechenland aus. „Unsere Kultur diktiert uns, dass wir nicht mit vollem Magen schlafen, wenn unser Nachbar hungrig ist“, sagte er. Angesichts seiner Äußerung wenige Tage zuvor ein kleiner Wandel. Als Reaktion auf einen Kommentar eines Chefs der Oppositionspartei, der behauptete, die griechische Wirtschaft sei in einem besseren Zustand als die türkische, beschrieb Erdogan Griechenland als Bittsteller um internationale Gläubiger.

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