Schuldenkrise: In der deutsche Industrie zieht der Pessimismus ein

Obwohl die deutschen Mittelständler ihre derzeitige Situation noch relativ positiv einschätzen, rechnen sie in den kommenden zwölf Monaten mit einer deutlichen Verschlechterung.

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Die Schuldenkrise in Europa macht sich immer deutlicher auch in der deutschen Wirtschaft bemerkbar. Entsprechend schlecht schätzen die mittelständischen Industrieunternehmen die nächsten Monate ein. Trotzdem jeder zweite Betrieb seine derzeitige Situation als sehr gut oder gut einschätzt, rechnen die Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten mit schlechteren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Das geht aus einer Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hervor.

Von den rund 1.000 befragten Unternehmen sehen 68 Prozent in der Schuldenkrise in Europa das größte Risiko für die Konjunktur. 67 Prozent gaben aber auch die Entwicklung der Energie und 62 Prozent die Rohstoffpreise an. „Nach wie vor sorgen die Konjunkturrisiken für Unsicherheit, die sich in vorsichtigen Umsatz- und Beschäftigungsprognosen für das aktuelle Geschäftsjahr widerspiegeln“, so der BDI.

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