Schwellenländer erkaufen sich mehr Macht im IWF

Dem IWF ist es offenbar gelungen seine Mittel zur Unterstützung angeschlagener Staaten zu verdoppeln. Alleine China wird 43 Milliarden Dollar zusätzlich einzahlen und fordert dafür mehr Einfluss.

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Beim Treffen der G20-Staaten in Mexiko hat China angeboten, 43 Milliarden Dollar an den Internationalen Währungsfonds zu zahlen, um die Schuldenkrise besser in den Griff zu bekommen.

Auch andere Schwellenländer sind bereit, mehr in den IWF einzuzahlen. Sie wollen sich aber bei weitem nicht so stark beteiligen wie China: Russland, Indien und Brasilien erklärten sich bereit, jeweils 10 Milliarden Dollar an den IWF zu geben.

Im Gegenzug fordern die Schwellenländer mehr Mitspracherecht bei Entscheidungen des Währungsfonds: „Die neuen Beteiligungen sind an die Erwartung geknüpft, dass alle Reformen, die im Jahr 2010 vereinbart wurden, zügig umgesetzt werden. Das beinhaltet auch eine nachvollziehbare Neuregelung der Stimmrechte und Anteile“, verkündeten die Vertreter der BRICS-Staaten in einer gemeinsamen Mitteilung.

Angaben des IWF zufolge sollen die Mittel für die Bekämpfung der Krise mehr als verdoppelt worden sein. 456 Milliarden Dollar sollen nun zur Verfügung stehen.

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