Spekulation: EZB akzeptiert bereits Immobilienkredite als Sicherheit

In Ermangelung anderer Assets könnte die EZB den Banken erlauben, Wertpapiere aus Immobilienkrediten könnten künftig als Sicherheit von EZB-Kredite zu hinterlegen. Vor allem spanischen Banken würde dies helfen. Die EZB selbst will die Pläne nicht kommentieren.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Im Markt waren am Donnerstag Spekulationen zu hören, die Europäische Zentralbank könnte die Anforderungen an die Sicherheiten, die Banken bei ihr für Kredite hinterlegen müssen, erneut herabsetzen. Die EZB will die Spekulationen über eine angebliche Herabsetzung der Anforderungen an Sicherheiten nicht kommentieren. Erst im Dezember hatte die EZB die Sicherheiten letztmalig offiziell erweitert.

Demnach könnten Banken künftig mehr Wertpapiere, die auf Kreditgeschäften basieren, als Sicherheiten bei der EZB hinterlegen und dafür frisches Geld bekommen. Davon würden vor allem die spanischen Banken profitieren, die besonders viele Kreditpapiere besitzen.

Mit diser Maßnahme würde es die EZB der Bank of England gleichtun, die in der vergangenen Woche risikoreichere Assets als Sicherheiten zuließ.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***