Produktion geht zurück: Amerikanischer Einkaufsmanager fällt dramatisch

Die USA kommen nicht aus der Krise: Der jüngste Einkaufsmanager-Index signalisiert weiteren Gegenwind für Präsident Barack Obama.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Zum ersten Mal seit drei Jahren ist die Produktion in den USA zurückgegangen. Die geringe Nachfrage aus dem geplagten Europa und die schwächelnde chinesische Wirtschaft waren ausschlaggebend. Die Senkung der Produktion droht starke Auswirkungen auf die Entwicklung der amerikanischen Gesamtwirtschaft zu haben. Damit droht die wirtschaftliche Lage in den USA den Wahlkampf für Präsident Barack Obama erheblich zu beeinträchtigen. Schon jetzt hat Obama mit einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen, die trotz aller Bemühungen und geschönten Darstellungen der Zahlen nicht wirksam abgebaut werden kann.

Die wirtschaftlichen Aussichten der USA haben sich verdüstert und zeigen, dass die USA sich nicht von den Problemen in Europa und China abkoppeln kann. Der wichtige ISM Einkaufsmanger – Index fiel im Juni unerwartet von 53,3 auf 49.7 Punkte – den niedrigsten Stand seit drei Jahren. Damit stehen die Zeichen auf eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den USA. Experten rechneten einer Bloomberg-Umfrage zufolge mit einem Sinken auf 52 Punkte.

Besonders die europäische Schuldenkrise und die schwächelnde Wirtschaftskraft Asiens sind ausschlaggebend gewesen und trafen vor allem die amerikanischen Exportunternehmen.
Ab einem Gesamtwert von über 50 Punkten wird mit einem Wachstum der Wirtschaft gerechnet. Da der ISM Einkaufsmanger – Index ein viel beachtetes Konjunkturbarometer für die gesamtwirtschaftliche Lage ist, war der Rückfall auf ein 3 Jahres-Tief in den Bereichen Auftragseingang, Produktion und Exportnachfrage besonders ernüchternd. Die amerikanischen Unternehmen haben damit begonnen, auf die geringe Nachfrage mit einer Drosselung der Produktion zu reagieren.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick