Gummi-Geschosse, Steine, Flaschen: Ausschreitungen im Zentrum von Madrid eskalieren

Die Proteste im Zentrum von Madrid aufgrund der angekündigten Sparmaßnahmen und des Streiks der Minenarbeiter eskalieren zunehmend. Die Polizei feuert inzwischen mit Gummigeschossen und die Geschehnisse erinnern doch stark an Griechenland.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die ursprünglich gestern Abend als friedlicher Massenprotest begonnenen Demonstrationen der Minenarbeiter in Madrid (hier)  haben sich im Laufe des Tages mehr und mehr zu gewalttätigen Ausschreitungen entwickelt. Die Geschehnisse erinnern sehr stark an die Ausschreitungen in Griechenland, wozu auch die Ankündigung eines 65 Milliarden umfassenden Sparpakets am heutigen Morgen beigetragen haben dürfte (hier). Die Polizei feuerte mit Gummigeschossen auf die Demonstranten, es soll mehrere Verletzte gegeben haben.

Als erste Reaktion auf die Eskalation der Proteste feuerte die Polizei Gummigeschosse wahllos in die Menge und verwundete so mehrere Demonstranten. Nach Angaben der spanischen Polizei gab es bisher mindestens zwei Verletzte und drei Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen.

Der Auslöser für die Eskalation ist bislang noch nicht bekannt, wobei vereinzelt Demonstranten Steine und Flaschen geworfen haben sollen.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***