Keine attraktive Währung: Geldfälscher verlieren Interesse an Euro-Scheinen

Im ersten Halbjahr 2012 wurden deutlich weniger Euroscheine gefälscht als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mit der zunehmenden Verschärfung der Eurokrise ist die Menge gefälschter Euronoten stark zurückgegangen.

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Wurde früher gerne gefäscht, ist auf dem Sekundär-Markt wegen der Krise allerdings etwas aus der Mode gekommen: Der Euro. (Foto: DWN)

Wurde früher gerne gefäscht, ist auf dem Sekundär-Markt wegen der Krise allerdings etwas aus der Mode gekommen: Der Euro. (Foto: DWN)

Mit der Eurokrise verliert der Euro nicht nur für Investoren an Attraktivität. Auch Fälscher verlieren das Interesse am Euro. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) nun mitteilte, ist die Zahl gefälschter Euro-Noten im vergangenen Jahr um 15 Prozent zurückgegangen. Wurden im ersten Halbjahr 2011 noch 296.000 Blüten aus dem Verkehr gezogen, waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres lediglich 251.000 falsche Banknoten.

Mit der Verschärfung der Eurokrise in den vergangenen Jahren hat die Zahl der gefälschten Euros stark abgenommen. Noch in den beiden Halbjahren 2010 und davor wurden je weit über 300.000 Euroscheine gefälscht. 2009 waren es in beiden Jahreshälften sogar über 400.000 Blüten.

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