Griechenland: EU zwingt Investitionsbank zu Hilfen für marode Konzerne

Die Europäische Investitionsbank muss wieder Geld in die griechische Wirtschaft pumpen. Nach monatelangem Widerstand hat sie sich nun bereit erklärt, den griechischen Konzernen 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.

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Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird den angeschlagenen griechischen Konzernen 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die Mittel der Investitionsbank sollen die Wirtschaft wieder ankurbeln, nachdem die griechischen Banken kaum noch Möglichkeiten haben, Kredite zu vergeben. Denn griechische Banken bekommen selbst kein Geld mehr am Interbankenmarkt oder von der Europäischen Zentralbank.

Die Investitionsbank hatte sich bisher stark gegen weitere Investitionen in Griechenland gewehrt. Nun haben sich die EU und die Regierung in Athen allerdings durchgesetzt und einen Wiedereinstieg der EIB in Griechenland erreicht.

In diesem Jahr waren insgesamt nur noch magere 10 Millionen Euro für Investitionen in Griechenland zur Verfügung gestanden. Zumindest für Großkonzerne soll sich das nun ändern: Sie sollen nämlich hauptsächlich von den neuen Mittel der EIB profitieren.

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