Moody’s: Negativer Ausblick für Niederlande und Luxemburg

Die Niederlande bereiten wegen des anhaltend schwachen Wirtschaftswachstums Sorge. Für Luxemburg sieht Moody's erhebliche Risiken wegen der Verflechtung des Landes in der kriselnden globalen Finanzindustrie.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die wachsende Belastung durch die Eurorettung könnte Deutschland schon bald seine Top-Bonität kosten. Nun hat die Ratingagentur Moody’s den Ausblick für die Entwicklung der deutschen Kreditwürdigkeit auf „negativ“ gesetzt. Das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone sei wahrscheinlicher geworden, heißt es in der Begründung für das Downgrade. Spanien und Italien würden ebenfalls sehr wahrscheinlich weitere Unterstützung benötigen. Dadurch wird die Belastung für Ländern mit guter Kreditwürdigkeit und niedrigen Finanzierungskosten weiter steigen. Denn die Triple-A-Länder würden erneut den großteil neuer Hilfen schultern müssen.

Daher schätzt Moody’s nun auch die Niederlande und Luxemburg nicht mehr als „stabil“ ein. Hinzu kommt, dass sowohl die deutschen, aber im besonderen die niederländischen un die luxemburgischen Banken als nicht besonders sicher angesehen werden. In den Niederlanden zeigt sich Moody’s besorgt über das schwache Wirtschaftswachstum. Luxemburg wird wegen seiner extremen Verflechtungen in der internationalen Finanzindustrie als besonders gefährdet angesehen.

Zu den genauen Argumenten von Moody’s – hier mehr.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick