Geldschwemme der EZB ohne Wirkung: Kreditklemme hält an

Aufgrund der Schuldenkrise und den hohen Anforderungen für Kredite ist die Kreditvergabe in der Eurozone auch im zweiten Quartal weiter zurückgegangen. Etliche Banken haben ihre Standards für die Vergabe von Krediten sogar noch verschärft. Das Geld der EZB will einfach nicht in der Privatwirtschaft gelangen.

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Im jüngsten vierteljährlichen Bericht zur Kreditvergabe der EZB, der Bank Lending Survey, zeigte sich erneut, dass die gewaltige Geldschwemme der EZB über die 3-Jahres-Tender noch immer nicht dazu beigetragen haben, dass die Banken wieder vermehrt Kredite an die Privatwirtschaft weitergeben. Etliche Banken haben dem Bericht zufolge ihre Kreditvergabe-Standards sogar weiter verschärft. Nur zwei Prozent der befragten Banken lockerten ihre Regeln. Der Versuch der EZB, die Wirtschaft der Eurozone zu beleben, ist gescheitert.

So haben die Banken der Eurozone in den vergangenen drei Jahren ihre Kreditvergabestandards kontinuierlich angezogen. Die Probleme in der Eurozone und die strengeren Kapitalanforderungen für die Geldinstitute werden als Ursache dafür angesehen. Die angezogenen Anforderungen zur Erlangung eines Kredits und die sich zuspitzende Schuldenkrise haben in umgekehrter Richtung dazu geführt, dass die Nachfrage nach Krediten weiter rückläufig ist. „Mit Blick auf das dritte Quartal erwarten die Banken einen anhaltenden Rückgang der Netto-Nachfrage nach Krediten von Unternehmen und privaten Haushalten“, heißt es in dem Bericht.

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