Nach Pleite kommen in Sizilien erstmal Neuwahlen

Der Gouverneur Siziliens hat Neuwahlen für Ende Oktober angekündigt. Sizilien wird zudem einem Sparprogramm unterworfen, um die öffentliche Verwaltung zu restrukturieren und Ausgaben zu kürzen. Die Schulden der lokalen Regierung belaufen sich auf 111 Milliarden Euro.

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Nach einem Treffen mit Mario Monti hat der Gouverneur von Sizilien, Raffaele Lombardo, seinen Rücktritt bestätigt und Neuwahlen für Ende Oktober ausgerufen. Er betonte darüber hinaus, dass die italienische Regierung nicht die Verwaltung der Regierung während der Wahlkampagne übernehmen werde.

Die Schulden der Insel belaufen sich auf 111 Milliarden Euro, was fast 5,7 Prozent der gesamten öffentlichen Staatsverschuldung ausmacht. Während des Treffens mit Mario Monti wurde auch über das weitere Vorgehen im Fall Siziliens verhandelt. Sizilien wird unter ein Rettungsprogramm gestellt werden und muss im Gegenzug Forderungen nachkommen.

Unter dem Rettungspaket soll die öffentliche Verwaltung der Region umstrukturiert werden – von lokalen Krankenhäusern über Schulen bis hin zur Abfallverwertung. Ziel sei es, die Kosten zu senken, so das Büro des Premiers Mario Monti. Halte sich die lokale Regierung nicht an die Abmachungen, schließt Italiens Regierung, die Zahlungen umgehend zu stoppen.

 

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