Angst hält an: Wirtschaftsklima in der Eurozone deutlich eingetrübt

Die wirtschaftliche Stimmung in der Eurozone ist auf einen Tiefpunkt. Im Juli sank der Index erneut und zwar stärker als erwartet. Sowohl in der Industrie als auch in der Dienstleistungsbranche ist die Stimmung getrübt.

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Sowohl in der EU als auch in der Eurozone ist die Wirtschaftsstimmung deutlich schlechter geworden (Grafik: EU Kommission)

Sowohl in der EU als auch in der Eurozone ist die Wirtschaftsstimmung deutlich schlechter geworden (Grafik: EU Kommission)

Die Zuspitzung der Schuldenkrise ist in der Eurozone immer stärker auch zu einem gravierenden Problem der Wirtschaft geworden. Der Einzelhandelsumsatz ist eingebrochen (hier) und auch die Wirtschaftsstimmung der Eurozone ist auf einem Tiefpunkt. Im Juli sank der entsprechende Economic Sentiment Index (ESI) um 2,0 auf 87,9 Punkte, so die Europäische Kommission. Ökonomen waren von 88,9 Punkten ausgegangen. Besonders in der Industrie und bei den Konsumenten gab es den größten Rückgang.

Darüber hinaus sank auch das separat erstellte Geschäftsklima in der Eurozone. Hier sank der Wert auf ein Minus von 1,27 Zählern. Die EU-Kommission und der IWF rechnen für 2012 mit einer Kontraktion der Euro-Wirtschaft um 3 Prozent.

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