Erwartungen an EZB-Intervention senken Italiens Zinsen

Investoren rechnen damit, dass die EZB bereits am Donnerstag erste Maßnahmen ergreifen wird. Italien profitiert derzeit von diesen Erwartungen. Bei einer Auktion sind die Zinssätze für langfristigere Papiere gesunken.

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Die Worte des EZB-Chefs Mario Draghi von vergangener Woche zeigen Wirkung. Die Finanzmärkte erwarten viel von der EZB-Ratssitzung am Donnerstag. Zumal sich Maria Draghi vorher noch mit dem Bundesbank-Chef Jens Weidmann zusammensetzen will (hier). Entsprechend sind die durchschnittlichen Renditen für zehnjährige italienische und spanische Anleihen wieder gesunken.

Davon profitierte besonders Italien am Montag. Das Land emittierte langfristige Anleihen mit einer Laufzeit von 5 und 10 Jahren und konnte sich über gesunkene Zinssätze freuen. Die Rendite für zehnjährige Anleihen rutschte von 6,19 auf 5,96 Prozent und die der fünfjährigen von 5,84 auf 5,29 Prozent. Bei der Auktion von dreijährigen Staatsanleihen ging die Rendite von 4,49 auf 3 Prozent zurück. Insgesamt verkaufte Italien Anleihen im Wert von 5,48 Milliarden Euro.

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