Kapitalflucht in Spanien: Mehr als 41 Milliarden verließen im Mai das Land

Die spanischen Banken sehen sich nun einem neuen Problem gegenüber: Die Kapitalflucht in Spanien hat sich im Mai deutlich verschärft. In den ersten fünf Monaten zogen die Anleger 163 Milliarden Euro aus Spanien ab.

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Die katastrophale Situation des spanischen Bankensystems hat zu einer starken Kapitalflucht in Spanien geführt. Wie die spanische Zentralbank am Dienstag mitteilte, haben allein im Mai 41,3 Milliarden Euro das Land verlassen – mehr als vier Mal so viel wie im Vorjahresmonat.

In den ersten fünf Monaten des Jahres soll der Zentralbank zufolge eine Rekordsumme von 163 Milliarden Euro aus Spanien abgezogen worden sein. Von Januar bis Mai 2011 wurde noch ein Kapitalzufluss von 14,6 Milliarden Euro verzeichnet.

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