Spanischer Pkw-Markt bedroht: Neuzulassungen um 17 Prozent gefallen

Nach einem deutlichen Rückgang der Pkw-Neuzulassungen in Spanien im Juni bricht der spanische Automarkt weiter ein. In den ersten sieben Monaten wurden 9,5 Prozent weniger Autos neu zugelassen als noch vor einem Jahr. Die Konsumenten sind verunsichert, aber auch die hohe Arbeitslosigkeit und die verringerte Kaufkraft waren ausschlaggebend.

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Der südeuropäische Automarkt ist von der Schuldenkrise hart getroffen worden – selbst der französische Automarkt leidet mittlerweile unter den Folgen (Hollande muss schon nachhelfen – hier). Im Juli sind in Spanien lediglich 66.322 Autos neu zugelassen worden, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat von 17 Prozent entspricht. Erst im Juni waren die Neuanmeldungen um 12 Prozent zurückgegangen, wie der spanische Automobilherstellerverband Anfac berichtet.

Dem Automobilherstellerverband zufolge werden in diesem Jahr Neuzulassungen von nur unter 700.000 Pkws erreicht werden. Das mangelnde Vertrauen der Verbraucher, die hohe Arbeitslosigkeit (hier) sowie Geldmangel und eine deutliche Verringerung der Kaufkraft spanischer Familien seien für diese Entwicklung als Ursachen auszumachen. In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden 9,5 Prozent weniger Neuzulassungen registriert als im gleichen Zeitraum 2011.

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