Krise erreicht deutschen Automarkt: Zahl der Neuzulassungen fällt um 5 Prozent

Im Juli ist die Zahl der Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich zurückgegangen. Der Pkw-Markt könne nur stabiler werden, „wenn die Finanzkrise in Europa einer Lösung näher kommt“, urteilt der Präsident des Branchenverbands VDIK.

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Im ersten Halbjahr konnte sich der deutsche Automarkt zunächst unbeeindruckt von den Problemen in der Peripherieländern zeigen. Doch wie die neuesten Zahlen zeigen, ist die Krise nun auch im deutschen Automarkt angekommen. Die Zahl der Neuzulassungen bei den Pkws ist um 5 Prozent auf 248.000 Autos gefallen, so der Branchenverband VDIK.

Damit schrumpfte der Gesamtabsatz seit Jahresbeginn mit 1,88 Millionen Autos auf das Vorjahresniveau. Zudem liegen die aktuellen Auftragseingänge und –bestände unter dem Niveau des Vorjahres. Eine weitere Verschlechterung der Situation ist sehr wahrscheinlich. „Der Pkw-Markt kann aber im Herbst nur dann lebhafter und stabiler werden, wenn die Finanzkrise in Europa einer Lösung näher kommt und das Vertrauen der Bürger in Politik und Wirtschaft gefestigt wird“, sagte VDIK-Präsident Volker Lange.


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