Frank Stronach: „Es wird in Österreich eine neue Partei geben“

Nun ist es offiziell: Frank Stronach steigt in den politischen Ring. Im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten sagte er: „Im September wird die Gründung einer neuen Partei bekanntgegeben.“

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Der Unternehmer und Gründer des Autozulieferers Magna International, Frank Stronach steigt nun offiziell in die österreichische Politik ein. Im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten sagte er: „Wir haben uns entschieden: In der letzten Septemberwoche werden wir die Gründung einer Partei bekanntgeben. Wir haben das Spitzenpersonal zusammen, das Parteiprogramm steht. Wir arbeiten noch am letzten Feinschliff des Programms. Die Grundprinzipien unserer Parteiarbeit werden Wahrheit, Transparenz und Fairness sein.“

Der austro-kanadische Unternehmer Frank Stronach in der Magna Europa Zentrale in Oberwaltersdorf. (Foto: DWN)

Der austro-kanadische Unternehmer Frank Stronach in der Magna Europa Zentrale in Oberwaltersdorf. (Foto: DWN)

Stronach möchte die österreichische Politik grundsätzlich aufmischen: „Wir sind gegen die Freunderlwirtschaft in diesem Land, wir sind gegen die Korruption.“ Er erwartet großen Zuspruch für die neue Partei, dies habe er in den vergangenen Wochen immer wieder gehört. Er sagt „Die Regierung ist das Management Team eines Landes. Leider besteht dieses Management Team aus Politikern. Ich meine das nicht zynisch, meine Tochter war selbst Politikerin. Das Mandat eines Politikers ist es, gewählt oder wieder gewählt zu werden. Unser Land ist überverwaltet. Die Staatsbediensteten sind aber nicht schuld daran, dass wir überverwaltet sind, sie dürfen nicht der Sündenbock sein. Die Regierung ist schuld daran. Ich sag immer, es gibt keine schlechten Arbeiter, es gibt nur schlechte Manager.“

Der Magna-Gründer wird mit der neuen Partei auch einen deutlich anderen Europakurs fahren als die traditionellen Parteien. Stronach: „Europa muss den Frieden sichern sowie freien Güter-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehrsicherstellen. Europa kann jedoch nur funktionieren, wenn jedes Land seine eigene Währung hat.“

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