Finnland: Konjunktur bricht überraschend stark ein

Nachdem die finnische Regierung bereits vor einer schlechteren Konjunktur gewarnt hatte, schrumpfte die finnische Wirtschaft im zweiten Quartal deutlich. Die Eurokrise hat nun endgültig alle Euroländer erfasst.

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Das finnische Wirtschaftswachstum ist im vergangenen Quartal überraschend stark eingebrochen. Die Wirtschaft in Finnland schrumpfte zwischen April und Juni dieses Jahres um 0,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Dies teilte die finnische Statistikbehörde nun mit.

Damit hat die Eurokrise nun auch das letzte Land mit Top-Bonität und einem stabilen Ausblick erfasst. Die finnische Regierung korrigierte bereits ihre Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre (mehr hier).

Die Niederlande hingegen konnten kurzzeitig den negativen Bereich wieder verlassen: Nachdem die Wirtschaft dort im ersten Quartal um 0,3 Prozent geschrumpft war, wuchs sie im zweiten Quartal wieder um 0,2 Prozent. Österreich, das auch noch zu den soliden Eurostaaten zählt, verzeichnete im zweiten Quartal ebenfalls ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent.

Am stärksten fiel das Wirtschaftswachstum in Deutschland aus. Analysten warnen allerdings, dass die deutsche Wirtschaft nun für längere Zeit nicht mehr wachsten könnte (mehr hier).

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