Konstruktionsmangel: Bordelektronik von Autos ist leichtes Ziel für Hacker

Amerikanische IT-Firmen versuchen Sicherheitslücken in den Steuerungen von Autos ausfindig zu machen. Hacker und Viren können noch zu einfach in das Bordsystem der Pkw eindringen und sie so zur Gefahr im Straßenverkehr machen.

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Autohersteller haben sich zu wenig um die Sicherheit elektronischer Bauteile in ihren Autos gekümmert. Eine Gruppe von Hackern des Chipherstellers Intel versucht nun Schwachstellen an den Bordcomputern von Autos aufzudecken.

Es gibt offenbar viele Möglichkeiten, in das Steuerungssystem von modernen Autos einzudringen und es zu manipulieren: „Die Hersteller führen – wie bei allen Geräteherstellern – Funktionen und Technologien ein, einfach weil sie es können. Das mögliche Risiko, das damit verbunden ist, verstehen sie aber nicht vollständig“, sagte ein Elektroingenieur der Nachrichtenagentur Reuters.

Ein Hackerangriff auf die Bordelektronik eines Autos birgt verschiedene Risiken. So könnten Autos etwa einfacher gestohlen werden. Auch die Überwachung von Personen oder das Mithören von Gesprächen über die interne Freisprecheinrichtung wäre möglich. Die größten Sorgen bereitet den Sicherheitsfachleuten allerdings die Sicherheit der Fahrzeuge im Straßenverkehr.

„Wenn Ihr Laptop kaputtgeht, haben Sie einen schlechten Tag, aber wenn ihr Auto crasht, kann das lebensgefährlich sein“, sagte Bruce Snell Chef des Intel-Tochterunternehmens McAfee. Gehackte oder von einem Virus befallene Steuersystem könnten Unfälle verursachen oder sogar gezielt hervorgerufen werden.

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