EU-Quellen: Spanien in Gesprächen mit Eurozone über Bailout

Die gesunkenen Zinssätze machen Spanien noch immer zu schaffen. EU-Quellen zufolge befindet sich die spanische Regierung bereits in Gesprächen mit den Partnern der Eurozone. Es wird über einen Bailout verhandelt. Kern der Hilfe ist der Kauf von spanischen Anleihen. Vor Mitte September ist aber nicht mit einer offiziellen Bekanntgabe zu rechnen.

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Entgegen der bisher zurückhaltenden Worte des spanischen Premiers, Mariano Rajoy, befindet sich Spanien bereits in Verhandlungen mit der Eurozone über einen Bailout. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf mehrere Quellen. „Die Verhandlungen haben begonnen und laufen auf Hochtouren“, so eine der Quellen. „Im Moment ist die bevorzugte Option, die aktiv diskutiert wird, dass der EFSF Anleihen am primären Markt kauft und die EZB am Sekundärmarkt“, fügte sie hinzu. Es wrrde jedoch keine offizielle Bekanntgabe vor dem 12. September geben, aber danach könnte alles sehr schnell gehen. Das Büro des spanischen Ministerpräsidenten wollte sich nicht dazu äußern.

Eine andere Quelle, die Francois Hollande nahe steht, bekräftigte, „Die Arbeit zu diesem Thema läuft. Es ist eine technische Diskussion über die Bedingungen und Auflagen.“ Zwar gebe es bereits einen politischen Konsens, dass die Bedingungen auf die Kommissionsempfehlung für Spanien begrenzt bleiben sollen, so zwei Quellen. Aber die Länder der Eurozone planten dennoch eine härtere Überwachung bei der Umsetzung der Reformen. Die EZB selbst nimmt auch an den Verhandlungen zum Bailout teil, überlasse aber die Entscheidung den Mitgliedsstaaten. Auch bestätigte eine der Quellen, dass die EZB tatsächlich überlege eine Zinsschwelle festzulegen, ab der die Anleihen der Staaten gekauft würden.

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