Konjunktur: Wirtschaftsleistung der Eurozone nimmt weiter ab

Die Privatwirtschaft in der Eurozone erlebt im August ihren 7. Rückgang in Folge. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Eurozone im dritten Quartal wieder in die Rezession abrutschen wird. Deutschland und Frankreich können diesem Trend nicht mehr entgegenwirken.

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Aktuell: Deutschland: Wirtschaftswachstum verlangsamt sich

Zwar verbesserte sich der Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion im August gegenüber Juli um 0,1 Punkte auf 46,6 Punkte, doch noch immer nimmt die Wirtschaftsleistung ab: den 7. Monat in Folge. Und mit 46,6 Punkten liegt die Wirtschaftsleistung der Privatwirtschaft in der Eurozone noch immer deutlich unter der Wachstumsmarke von 50 Punkten. Sowohl in der Industrieproduktion als auch im Service-Sektor wurden Rückgänge verbucht.

„ Unsere August-Vorabschätzung des Composite- Indexes bekräftigt die vorherrschende Meinung, dass die Eurozone im dritten Quartal 2012 wieder in die Rezession abrutschen wird“, bewertet Chris Williamson von Markit die Daten. „Rechnet man die Juli-und Augustwerte zusammen, könnte daraus ein BIP-Rückgang von circa 0.5-0.6% auf Quartalsbasis resultieren.“ Um diesen Trend noch umzukehren, müsste es im September „schon mächtig aufwärts gehen“. Selbst in den zwei größten Volkswirtschaften des gemeinsamen Währungsraums, in Deutschland (hier) und in Frankreich, ist die Privatwirtschaft auf Talfahrt. Und „außerhalb der beiden Schwergewichtsländer bleibt die Lage weiter kritisch.“

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