US-Notenbank kündigt weitere Geldschwemme an

Bei der Federal Reserve herrscht offenbar Einigkeit, dass die US-Wirtschaft nicht ohne neue Liquidität auf die Beine kommt. Daher wird die nächste Geldschwemme immer wahrscheinlicher.

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Das Protokoll des jüngsten Offenmarkt-Ausschusses der US Notenbank Federal Reserve (Fed) zeigt, dass nun die Mehrheit der Mitglieder der Auffassung ist, dass die US-Wirtschaft mehr Geld braucht, um zu wachsen. Das vieldiskutierte Quantitative Easing (QE3) wird damit sehr wahrscheinlich: Die Fed will noch mehr Geld in den Mark pumpen, um eine erneute Rezession zu verhindern. Ohne QE3 wird die US-Wirtschaft nicht in dem erhofften Ausmaß wachsen, so die Einschätzung des Ausschusses.

Wie das Geld in Umlauf gebracht wird, ist noch umstritten. Es mehren sich jedoch die Stimmen, die ein Vorgehen nach dem Vorbild der Bank of England fordern. Den Banken soll mehr Liquidität zur Verfügung gestellt werden, damit sie die Unternehmen bei der Kreditvergabe unterstützen.

Die Geldschwemme könnte jedoch die Inflation weiter beschleunigen. Noch ist diese zwar gering; es ist jedoch unklar, ob die traditionellen Bewertungsmethoden die tatsächlichen Preissteigerungen adäquat abbilden.

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