Bankenkrise erfasst Frankreich: Credit Agricole mit schweren Verlusten

Die Tochterbanken der Credit Agricole in Südeuropa kosteten die französische Großbank im zweiten Quartal über 700 Millionen Euro. Dies sorgte bei der französischen Großbank für einen Gewinneinburch von 76 Prozent.

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Der Gewinn der Credit Agricole ist im zweiten Quartal um 67 Prozent gesunken. Die drittgrößte französische Bank machte in diesem Zeitraum nur 111 Millionen Euro Gewinn. Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum 339 Millionen Euro gewesen. Die starken Verluste wurden vor allem durch die Tochterbanken in Italien und Griechenland verursacht. Dies berichtet die Financial Times.

Während die Gewinne der Credit Agricole zurückgehen, bleibt die Belastung der Bank weiter hoch: Die griechische Emporiki belastet ihrer französischen Mutterbank auch nach der Rekapitalisierung im Juli mit fünf Milliarden Euro. Ein Problem der griechischen Bank ist, dass etwa 35 Prozent ihrer vergebenen Kredite nicht gedeckt werden können. Daher versucht die Credit Agricole Empoiriki so schnell wie möglich an andere Griechischen Banken zu verkaufen.

In Italien schrieb die Credit Agricole den größten Teil ihrer Beteiligungen an der Intesa Sanpaolo ab. Dies verursachte ihr noch einmal einen Verlust von 427 Millionen Euro.

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