Frankreich gibt Sparkurs auf: 2,3 Milliarden Euro gegen Jugend-Arbeitslosigkeit

Die Regierung in Frankreich will im kommenden Jahr 100.000 Arbeitsplätze schaffen, um die Jugend-Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Die Sparauflagen der EU wird Frankreich damit wohl nicht erfüllen können.

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Die französische Regierung will im kommenden Jahr 2,3 Milliarden Euro ausgeben, um die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich zu bekämpfen. Im Jahr 2013 sollen damit 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies kündigte der Financial Times zufolge der französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, bei einem Auftritt vor dem Arbeitgeberverband an.

„Um Gewicht in Europa und der Welt zu haben, muss Frankreich wieder nachhaltig wettbewerbsfähig werden. Das bedeutet, Unternehmen müssen stark und in der Lage sein, Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte Ayrault.

Wie die französische Regierung die Schaffung der neuen Arbeitsplätze finanzieren will, bleibt noch unklar. Immerhin müsste Frankreich 30 Milliarden Euro einsparen, um sein Defizit wie mit der EU vereinbart auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu reduzieren.

Die französische Wirtschaft wächst bereits seit neun Monaten nicht mehr und die Schuldenlast des Staates steigt weiter an. Auch die Prognosen für das Wirtschaftswachstum lassen keine rasche Erholung erwarten.

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