Syrien: Bundesregierung hilft bei wirtschaftlichem Wiederaufbau

Am Dienstag treffen sich in Berlin Vertreter der syrischen Opposition und der internationalen Gemeinschaft. Ziel sei es, „einen politischen und wirtschaftlichen Neuanfang in Syrien“ für die Zeit nach Bashar al-Assad vorzubereiten, heißt es aus Berlin. Die Syrer bräuchten eine „echte wirtschaftliche und soziale Perspektive“.

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Der August war mit schätzungsweise 4.000 Todesopfern der bislang blutigste Monat seit Beginn des Konflikts im März 2011, so die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London. Nun will sich die deutsche Bundesregierung aktiv beim Wiederaufbau der Wirtschaft für die Zeit nach Assad einsetzen. „Wir sind gut beraten, schon jetzt einen politischen und wirtschaftlichen Neuanfang in Syrien für die Zeit nach dem Abgang von Assad vorzubereiten“, erklärte Außenminister Guido Westerwelle am Montag in Berlin.

Vertreter der Opposition, einschließlich des Präsidenten des Syrischen Nationalrates Abdelbasset Sida sowie 50 Delegationen der internationalen Partner in der „Freundesgruppe des syrischen Volkes“ werden in Berlin erwartet, zitiert Reuters das Auswärtige Amt. Die deutsche Bundesregierung will der syrischen Opposition beim Entwurf von wirtschaftlichen Konzepten helfen.

Hinsichtlich der zunehmenden Zerstörung des Landes sei dies „ein ganz wichtiges Projekt für die Zeit nach Assad“, sagte Außenminister Guido Westerwelle der Süddeutschen Zeitung. Die Menschen in Syrien „brauchen auch eine echte wirtschaftliche und soziale Perspektive für einen Neuanfang nach Assad“. Die syrische Wirtschaft befindet sich unter staatlicher Kontrolle und Korruption ist ein landesweites Problem. Ziel des Syrischen Nationalrates seien daher marktwirtschaftliche Reformen.

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