EZB: Draghi erwartet lange Rezession und Steigen der Inflation

Die EZB erwartet für 2012 kein Wirtschaftswachstum mehr für Europa. Eine Erholung werde nur langsam erfolgen. Wegen der Energiepreise werde die Inflation unerwartet steigen.

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Mario Draghi bei der Bekanntgabe der EZB-Maßnahmen am Donnerstag in Frankfurt.

Mario Draghi bei der Bekanntgabe der EZB-Maßnahmen am Donnerstag in Frankfurt.

Die wirtschaftliche Prognose der Europäischen Zentralbank (EZB) ist unerfreulich: In diesem Jahre werde die Wirtschaft in der Euro-Zone um 0,6 bis 0,2 Prozent sinken. Eine Erholung werde lange dauern, und sie werde nur eintreten, wenn es struktuelle und fiskalische Reformen in der Euro-Zone geben werde.

Das sagte EZB-Chef Mario Draghi bei der Präsentation der Bazooka zur Bekämpfung der Euro-Krise. Überraschenderweise geht die EZB entgegen ihren bisherigen Erwartungen nun doch von einer höheren Inflation aus: Wegen der höheren Energiepreise werde die Inflation vorübergehend über 2 Prozent steigen. Allerdings erwartet die EZB, dass es sich nur um ein vorübergehendes Phänomen handelt.

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