Wegen Krise: USA schicken Staatssekretärin des Finanzministeriums nach Europa

Die USA wollen weiter Einfluss auf die politischen Entscheidungen in der Schuldenkrise nehmen. Nun schickt das US-Finanzministerium in dieser wichtigen Woche seine Staatssekretärin nach Europa. Treffen in Spanien, Deutschland und Frankreich sind eingeplant.

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Seit geraumer Zeit versuchen die USA sich als hilfsbereite Partner bei der Bekämpfung der Schuldenkrise zu etablieren. Natürlich nur, um einen Erfolg der Demokraten bei den kommenden Wahlen im November zu erreichen (selbst Druck bezüglich Griechenland wurde ausgeübt –hier). Nun teilte das amerikanische Finanzministerium am Montag mit, dass die Staatssekretärin des Ministeriums, Lael Brainard, in dieser Woche eine Europa-Reise antritt.

Lael Brainard will sich mit führenden Beamten treffen, um über die Bemühungen zum Erreichen einer wirtschaftlichen Stabilität und über Wachstum in Europa und weltweit zu diskutieren, so das Ministerium. Am Montag soll sie in Madrid ankommen und am Dienstag geht es nach Paris und Berlin. Am Mittwoch will sich Lael Brainard steht noch einmal explizit Frankfurt auf dem Plan der Staatssekretärin. Angesichts der Wahlen in den Niederlanden, der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und der Veröffentlichung der Pläne zur Bankenunion konnte sie sich wohl kaum eine interessantere Woche aussuchen.

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