Troika: Portugal darf sich stärker verschulden

Nach Gesprächen zwischen der Troika und Portugal bekommt das Land nun endgültig mehr Zeit, um seine Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. In diesem Jahr darf sich Portugal um fünf Prozent mehr verschulden. Das ursprüngliche Ziel muss erst im Jahr 2014 erreicht werden.

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Nach Gesprächen zwischen der Troika und Portugal bekommt das Land nun endgültig mehr Zeit, um seine Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. In diesem Jahr darf sich Portugal um fünf Prozent mehr verschulden. Das ursprüngliche Ziel muss erst im Jahr 2014 erreicht werden.

Portugal und die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds haben sich darauf geeinigt, dass das Land ein Jahr mehr Zeit bekommt, um sein Ziel für die Neuverschuldung zu erfüllen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach habe Portugal deutliche Fortschritte bei den Ausgaben gemacht. Dennoch wird es weder in diesem noch im kommenden Jahr die angestrebte Neuverschuldung erfüllen können. Der Verschuldungsrahmen wurde daher für 2012 von 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf fünf Prozent angehoben.

Das ursprüngliche Defizitziel muss Portugal dann erst in zwei Jahren erfüllen. Das Ausmaß des Hilfspakets wird durch diese Regelung nicht verändert, heißt es.

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